Literarisches

Schreiben für die Erinnerung und gegen die Langeweile – Peter Wawerzinek im Gespräch mit Schau ins Blau

SIB: Herr Wawerzinek, Sie erzählen in Ihrem neuen Roman „Rabenliebe” von einem Heimkind, das sich Jahrzehnte später erinnert und die Geschichte der Suche nach seiner Mutter aufschreibt. Die Erinnerung an Kinderheimzeiten ist ja ein Topos, der nicht nur in der Literaturgeschichte, sondern auch im Film häufig auftaucht.

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Essays

Rätselhaftes Russland»

Russland könne man nur verlassen, konstatiert Ingo Schulze 1995 in seinem Erzählband 33 Augenblicke des Glücks. Ein verrücktes Land, dieses Riesenreich im Osten. Zwar gäbe es Glücksmomente, doch brauche es großes Glück, damit sie einem widerfahren.

Wissenschaftliches

„Staunen aber heißt Fremdheit empfinden und ertragen” - Robert Schneiders Roman ‘Die Luftgängerin’»

Nach dem Erfolg von Robert Schneiders Debütroman Schlafes Bruder (1992) kann der sechs Jahre später erschienene zweite Roman des österreichischen Autors, Die Luftgängerin, zwar das Publikum - wenngleich auch in geringerem Ausmaß als der Vorgänger - überzeugen, nicht aber die KritikerInnen des Feuilletons.

Traduko

Die Trauer der Teeschalen - Vom Leben und Sterben der Dinge in der japanischen Literatur»

Vermutungen eines japanisch-deutschen Tandems
„Jeder neue Gegenstand, wohl beschaut, schließt ein neues Organ in uns auf.”